Kita-Apps im Alltag: So nutzen Sie die Funktionen sinnvoll!

Kita-Apps halten tolle Funktionen bereit. Wie kann man sich deren konkrete Anwendung in der Praxis vorstellen? Erleben Sie einen Tag in unserer Beispiel-Kita!

Kita-Leiterin blickt auf das Smartphone
Foto erstellt von DCStudio - www.freepik.com

Luis kommt heute später, Meryem ist im Urlaub, Hannes darf am Büchereibesuch teilnehmen. Max hat eine Laktoseintoleranz und Mai-Lin braucht wieder Windeln...

Um die Betreuung der Kinder gelingend zu organisieren, gibt es hohen Abstimmungsbedarf. Sowohl zwischen Kita und Elternhaus als auch innerhalb des Kita-Teams gilt es, tagesaktuelle Infos abzugleichen. Einzeln gesehen mögen das Kleinigkeiten sein, die in der Summe jedoch Zeit und Energie kosten. Trotz aller Bemühungen kann man nie sicher sein, an alle organisatorischen Details zu denken. So kommt es, dass der Kopf viel zu selten frei ist für das Wichtigste: die Kinder.

 

Kommen Sie mit in unsere Beispiel-Kita...

Schön wäre es, diesen angehäuften Gedankenballast loszulassen. Hierbei können Ihnen Kita-Apps wie CARE helfen. Wenn alle nötigen Informationen an einem stets zugänglichen Ort liegen, wirkt dies befreiend. Sie können sich stets sicher sein, die richtigen Inhalte mit einem Fingerstreich parat zu haben. Doch wie gestaltet sich die konkrete Anwendung der Kita-App in der Praxis? 

 

7:45 Uhr

Die Erzieherin tritt ihren Dienst an. Noch befinden sich alle Kinder in der Frühaufsteher-Gruppe, doch gleich beginnt der Gruppenbetrieb. Deshalb nimmt sie das Tablet in die Hand und verschafft sich mithilfe der Kita-App einen Überblick. Das digitale Gruppentagebuch verrät, dass fast alle Kinder ihrer Gruppe schon angekommen sind. Heute sind drei Kinder wegen Magen-Darm-Grippe entschuldigt. Linus´ Eltern haben eine kurze Nachricht geschrieben, da er morgen zur Geburtstagsfeier kleine Päckchen für jedes Kind mitbringt.

 

8:00 Uhr

Der Morgenkreis beginnt mit einem Lied. Schnell flitzen noch zwei Kinder in den Raum und setzen sich dazu. Im digitalen Gruppentagebuch vermerkt der Kollege die Ankunft der beiden. Für die Leiterin ist die Dokumentation der genauen Ankunftszeiten wichtig. Sie wertet diese monatlich mit ein paar Klicks aus, um die Betreuungs- und Buchungskontingente zu prüfen. Jetzt sind alle Kinder, die für heute zu erwarten sind, angekommen. Die Erzieherin fragt Linus, ob er sich schon auf seinen Geburtstag freut.

 

9:00 Uhr

Heute ist Forschertag, deshalb geht eine Kleingruppe für die nächsten zwei Stunden in die Werkstatt. Auf einen Blick sieht die Erzieherin in der Kita-App, für welche Kinder die elterliche Erlaubnis zur Teilnahme vorliegt. Es kann direkt losgehen!

 

10:00 Uhr

Gerade hat die Paten-Zahnarztpraxis angerufen und für Mittwoch nächste Woche die diesjährige Zahnputzschule angekündigt. In einem ruhigen Moment trägt die Erzieherin den Termin in den Kalender der Kita-App ein und informiert dadurch alle Eltern ihrer Gruppe. Ein kurzer Text im Beschreibungsfeld erklärt den Zweck des Besuches.

 

11:00 Uhr

Jetzt gehen die Kinder ins Außengelände. Da es geregnet hat, ziehen alle ihre Gummistiefel an. Leider sind Elisas Stiefel zu klein geworden. Deshalb schreibt die Erzieherin via Kita-App gleich eine Nachricht an ihre Eltern.

 

12:00 Uhr

Der Speiseplan für die kommende Woche wurde gerade mit der Küchenkraft besprochen. Die Erzieherin veröffentlicht die entsprechende pdf-Datei, um die Eltern zu informieren. Inzwischen taucht im Bistro die Frage auf, ob Sinan Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat. Er isst heute ausnahmsweise in der Kita zu Mittag. Ein Blick in die Kita-App verrät, dass Sinan keine Tomaten verträgt. Heute gibt es keine, deshalb darf sich Sinan gerne bedienen. Derweil werden in der Gruppe die ersten Kinder abgeholt. Die Erzieherin dokumentiert die Abholzeit mit einem Fingerstreich im digitalen Gruppentagebuch.

 

13:00 Uhr

Die Kinder sind vom Mittagessen zurück. Jannis weint – er fragt, wann endlich sein Papa kommt. Die Erzieherin sieht in der Kita-App nach: für heute ist als geplante Abholzeit 13:30 Uhr vermerkt. Sie zeigt Jannis auf der großen Uhr, wo der lange Zeiger stehen muss. Er beruhigt sich und die Erzieherin bietet ihm an, gemeinsam mit zwei weiteren Kindern ein Tischspiel zu spielen, bis der Papa da ist. Als er in der Tür steht, begleitet sie das Kind beim Übergang, indem sie an den spannenden Forschertag erinnert. Jannis sprudelt los und erzählt seinem lächelnden Vater von den Experimenten, als die Erzieherin in den Pausenraum geht. 

 

14:00 Uhr

Die Erzieherin kommt aus ihrer Pause zurück. Sie informiert sich im digitalen Gruppentagebuch, welche Kinder am Nachmittag noch da sein werden. Die erste geplante Abholung ist auf 15:30 Uhr terminiert. Das heißt, ein gemeinsamer Spaziergang zum Ententeich wäre denkbar. Die Kinder freuen sich – los geht´s!

 

15:00 Uhr

Im Erzieher-Chat ist vermerkt, dass der Kollege morgen eine Bestellung losschickt. Er bittet darum, spezielle Materialwünsche bis 16.30 Uhr weiterzugeben. Während des Forschertages wurde mit Wasser experimentiert und dabei sind aussagekräftige Fotos entstanden. Die Erzieherin wählt mehrere Schnappschüsse aus und übermittelt diese an die Eltern der teilnehmenden Kinder. So gewinnen die Eltern spannende Einblicke in die Bildungsarbeit der Kita.

 

16:00 Uhr

Elisa wird heute als letzte abgeholt. Sie jubelt, als ihre Mama den Gruppenraum betritt und rote Gummistiefel mit weißen Punkten in der Hand hält. Die Erzieherin vermerkt im digitalen Gruppentagebuch Elisas Abholung. Im Erzieher-Chat informiert sie Ihre Kolleg:innen rasch über einen liegengebliebenen Schlüssel im Flur, der nun auf dem Sideboard verwahrt ist. Materialwünsche für die Bestellung hat sie nicht. Dann checkt sie kurz die Anmeldungen für den Elternabend, der übermorgen stattfindet.

 

Und wie kann die Kita-App Ihr Team entlasten?

Dieser Tag in der Beispiel-Kita zeigt beispielhaft auf, in welchen Situationen die Funktionen einer Kita-App ihren Nutzen entfalten können. Wie genau die Anwendung des smarten Helfers in Ihrer Einrichtung aussehen soll, richtet sich nach Ihren Bedürfnissen. Deshalb ist es sinnvoll, von Anfang an ihre Bedarfe im Blick zu haben: Was möchten wir mithilfe der Kita-App erreichen? Was sind unsere Ziele? 

Zudem ist bei der Einführung digitaler Kommunikationslösungen eine Art "Etikette" zu entwickeln. Schauen wir zu bestimmten Tageszeiten regelmäßig in die Kita-App, zu anderen überhaupt nicht? In welcher Art und Weise sprechen wir die Eltern digital an? Welche Inhalte werden kommuniziert, welche besser im persönlichen Gespräch? 

Darüber hinaus sind die Zuständigkeiten im Team zu klären. Wer ist für welche Informationen verantwortlich? Wer pflegt das Gruppentagebuch, wer versendet wann den Speiseplan für die kommende Woche?

Lesen Sie hierzu auch den Beitrag Das Team ins Boot holen: So gelingt die Einführung der Kita-App!

Damit die Anwendung der Kita-App wirklich entlastend wirkt, sind verschiedene konkrete Szenarien zu durchdenken. Welche Regeln kommunizieren wir an die Eltern? Wie können wir falsche Hoffnungen auf eine ständige Erreichbarkeit zerstreuen? Was müssten wir beachten, damit uns die Anwendung maximalen Nutzen bringt?  

 

Fazit

Der bedeutende Vorteil einer Kita-App ist, dass einerseits die Dialoge mit den Eltern dokumentiert werden. Andererseits erfahren auch alle zuständigen Kolleginnen unmittelbar von den Neuigkeiten. Alle relevanten Infos sind an einem zentralen Ort zu finden. Zettelwirtschaft und mangelnder Informationsaustausch ade! Schnell, direkt, verlässlich und effizient – Kita-Apps wie CARE erleichtern die Kommunikation und Organisation Ihrer Kita. Dabei ist es wichtig, vom Kita-Geschehen aus zu denken: In welchen alltäglichen Situationen kann uns der smarte Helfer gute Dienste leisten?

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