Kita-App erleichtert Alltag im Haus für Kinder in Vohenstrauß

Viel Papierkram, tägliche Telefonate, unzählige Mails in Corona-Zeiten - und das alles ergänzend zu der eigentlichen Aufgabe: Kinderbetreuung- und Förderung. Doch im Haus für Kinder Gottfried Sperl in Vohenstrauß geht jetzt alles leichter.

CARE Kita-App in der Presse
Kita-App erleichtert Alltag im Haus für Kinder in Vohenstrauß Min Minuten Lesezeit

Die Kommunikation zu allen Dingen des Alltags ist mit Einführung der App einfacher als je zuvor

Bis vor kurzem war das noch Alltag im evangelischen Haus für Kinder Gottfried Sperl in Vohenstrauß. Doch seit einiger Zeit gehört die Zettelwirtschaft der Vergangenheit an, denn das Team hat einen neuen Helfer: die Kita-App "Care". Sie übernimmt die täglichen Abstimmungen zwischen Kita-Personal und Eltern und organisiert den Alltag: Alle relevanten Informationen, ob der aktuelle Speiseplan oder neue Regelungen aus der Corona-Schutzverordnung, finden Eltern und Erzieher jetzt gebündelt in einer App. Vor allem in schwierigen Situationen, wie aktuell während des Lockdowns, hat sich die Applikation bereits bewährt, denn sie erleichtert den Alltag und bietet Eltern und KitaTeam eine gute Plattform für den Austausch.

Die Kommunikation zu allen Dingen des Alltags ist aus Sicht von Erzieherin Anke Mittelmeier mit Einführung der App einfacher als je zuvor: Die Abmeldung eines Kindes wegen Krankheit, der nächste Elternabend oder neue Regelungen bezüglich der Notbetreuung – für Eltern und Erzieherinnen der Einrichtung sind all diese Informationen jetzt gebündelt und übersichtlich gesammelt in einer App. Für Eltern auf dem Smartphone, für das Kita-Team auf einem Tablet. Eine enorme Arbeitserleichterung, nicht nur für das Personal, sondern auch für die Eltern.

Anke Mittelmeier aus dem Kita-Leitungsteam: „Gerade in der Corona-Zeit läuft die Kommunikation zwischen Kita und Eltern unkomplizierter und schneller ab. Wir versenden mit einem Klick Infos an alle Eltern und sehen direkt, wer unsere Schreiben gelesen hat und wer nicht. Wo wir vor wenigen Monaten noch hinterher telefonieren mussten, genügt jetzt ein Klick in der App. Das erspart uns allen viel Zeit und Nerven und schafft zudem Freiräume für mehr Zeit mit den Kindern.“

Die Kita-App ermöglicht nicht nur eine lückenlose Kommunikation sondern die Anwendung ist selbsterklärend und kinderleicht in den Kita-Alltag einzubauen. Auch das Versenden von Bildern ist problemlos möglich. „Wir versenden häufig Bilder aus der Einrichtung an die Eltern, zum Beispiel wenn ein Kind etwas zum ersten Mal gemacht hat oder von besonderen Aktionen und Aktivitäten. Gerade aktuell, während des Betretungsverbots eine schöne Möglichkeit, die Eltern am Kita-Alltag teilhaben zu lassen. Das verschafft uns allen ein gutes Gefühl in dieser Zeit“, betont Anke Mittelmeier.

Das Versenden von sensiblen Kinderdaten und Fotos mit diesem System sei laut Hersteller "Carlo & Friends" zudem völlig unbedenklich. Im Gegensatz zu Messenger-Diensten wie WhatsApp erfülle die Kita-App alle DatenschutzGrundverordnung-Standards bis ins kleinste Detail und unterwerfe sich dem Kirchlichen Datenschutz. Die Anmeldung in der App erfolge über eine Zweifach-Autorisierung, alle Daten seien somit vor Dritten geschützt.

„Wichtig finden wir vor allem, dass Daten innerhalb der App nur für den ureigenen Zweck, dem die Eltern zugestimmt haben, genutzt werden und nicht etwa zum Aufbau von Werbeprofilen verwendet werden können“, erklärt Karsten Glied, Geschäftsführer von "Carlo & Friends". Er ist selbst Vater von zwei Kindern und hat die "Care"-App zusammen mit seinem Team entwickelt. Die Kosten für die App übernimmt der Träger. Für Eltern ist die App kostenlos in den entsprechenden Internet-Stores erhältlich. Interessierten Eltern und Kitas bietet das Haus für Kinder Gottfried Sperl gern ein Gespräch an, um sich über die Vorzüge dieser neuen Plattform auszutauschen. „Kollegium und Eltern sind von Beginn an von der App begeistert gewesen.

Wir sind sehr froh, diesen Schritt in Richtung Digitalisierung gegangen zu sein“, sagt Anke Mittelmeier.

Quelle: onetz.de