Kinderbetreuung in Varel: Kitas sind zufrieden mit der „Care“-App

Vareler Kitas sind zufrieden mit der Kita-App „Care“. Zwei Einrichtungen nutzen das Angebot seit Jahresbeginn. Auch Eltern profitieren davon.

CARE Kita-App in der Presse
Kinderbetreuung in Varel: Kitas sind zufrieden mit der „Care“-App Min Minuten Lesezeit

Fast alle Erziehungsberechtigten nutzen die App

Die Kindergarten-App „Care“ kommt in Vareler Kitas gut an. Die Einrichtungen „Peterstraße“ und „An der Wiese“ mit 290 Kindern in Kindergarten und Krippe nutzen das Angebot seit Jahresbeginn. Deren Leiterinnen Nicole Meßner und Janina Metzner sind zufrieden: „Fast alle Erziehungsberechtigten nutzen mittlerweile die App, über die wir schnell und unkompliziert miteinander kommunizieren können.

Aufwand reduzieren

Die Kita-App soll nicht das persönliche Gespräch zwischen Kita und Erziehungsberechtigten ersetzen, sondern lediglich den Verwaltungsaufwand reduzieren, wie die Stadt Varel mitteilt. So würden über mobile Endgeräte oder den Computer etwa Terminankündigungen oder Krankmeldungen ausgetauscht. Gerade in Corona-Zeiten sei die App praktisch: „Alle Beteiligten können – auch außerhalb der Betreuungszeiten – zeitnah informiert werden, sollte ein Coronafall bekannt werden oder gar eine kurzfristige Schließung der Einrichtung nötig sein“, erklärt Meßner.

Einblicke für Eltern

Zudem ermögliche die App neue Einblicke in den Kita-Alltag, ergänzt Metzner: „Mit der Kita-App können wir die Erziehungsberechtigten durch Bilder an den Erlebnissen der Kinder teilhaben lassen. Das kommt sehr gut an.“

Laut der Stadt Varel genügt „Care“ höchsten Ansprüchen an den Datenschutz und kann im Google PlayStore oder AppStore heruntergeladen werden. Die Kosten übernimmt die Stadt als Kita-Träger.

Schritt zur Digitalisierung

Für Bürgermeister Gerd-Christian Wagner (SPD ) ist dieses Angebot ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung der Verwaltung. „Die Kita-App trägt dazu bei, Arbeitsabläufe zu optimieren. Die Erzieherinnen und Erzieher haben so mehr Zeit für das Wesentliche – die Betreuung der Kinder.“

 

Quelle: NWZ online (Nordwest-Zeitung)